Dénia

das Wappen der Stadt DéniaDénia (auf Katalanisch und offiziell Dénia, inoffiziell spanisch Denia), ist eine Stadt an der Ostküste Spaniens. Sie liegt zwischen Alicante und Valencia im Norden der Costa Blanca.

 

Nach einer bewegten Geschichte als römischer Flottenstützpunkt mit dem Namen Dianium, Sitz eines maurischen Taifa-Königreiches und einer spanischen Markgrafschaft ist Dénia heute Hauptstadt der comarca Marina Alta und als beliebtes Urlaubsziel stark durch den Tourismus geprägt.

 

Ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. ist die römische Hafenstadt "Dianium" nachweisbar; zunächst als Flottenstützpunkt, während der Kaiserzeit als municipium. Nach der relativ kurzen Herrschaft der Westgoten im 6. und 7. Jahrhundert wurde Dénia im 8. Jahrhundert von den Mauren erobert.

 

Während dieser arabischen Herrschaft erlebte die Stadt eine kulturelle und wirtschaftliche Hochzeit, in welcher sie im 11. Jahrhundert Hauptstadt des Taifa-Königreiches von Daniya unter dem saqlabī al-Muğāhid al-’Amirī wurde, der als Heerführer der Amiriden hier nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba König wurde. Nach seinem Tod wurde das Königreich, welches auch die Balearen umfasste, von den Banū Hūd erobert.

 

Im Jahr 1244 wurde Denia durch die Reconquista von König Jakob I. von Aragón "zurückerobert" und zur Grafschaft, später zur Markgrafschaft erhoben. Francisco Gómez de Sandoval y Rojas, 5. Markgraf von Denia, Graf von Lerma und Premierminister des spanischen Königs Philipp III. erreichte schließlich die Ernennung Dénias zur Stadt.

 

In Folge des Spanischen Erbfolgekrieges und der Napoleonischen Kriege verlor Dénia ab dem 18. Jahrhundert an Bedeutung.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt Zufluchtsort für zahlreiche NS-Verbrecher. So lebte Johannes Bernhardt, ehemaliger Mitarbeiter der NSDAP-Auslandsorganisation, bis zu seiner Flucht nach Südamerika im Jahr 1953 unbehelligt in der Finca "El Tosalet" in Dénia. Bis zu ihrem Tod lebten u.a. Anton Galler, Kommandant der 16. SS Panzerdivision, der SS-Sturmbannführer Gerhard Bremer, der SS-Offizier Otto Skorzeny (befreite 1943 Mussolini in den Abruzzen), sowie der SS-Arzt Aribert Heim in Dénia.

 

Der Herstellung von Rosinen brachte Dénia im 19. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit - in den Jahren von 1860 bis 1900 verdoppelte sich die Bevölkerung annähernd von 6.538 auf 12.413 Einwohner und es entstand ein wohlhabendes Bürgertum. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet der Rosinenhandel jedoch in eine Krise, als Folge wurde in Dénia verstärkt auf den Anbau von Zitrusfrüchten sowie, bis in die 1960-er Jahre, auf die Produktion von Blechspielzeug gesetzt. Mit der rasanten Entwicklung des Tourismus ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gerieten alle anderen Wirtschaftszweige mehr und mehr in den Hintergrund, inzwischen ist der Tourismus der dominierende Wirtschaftsfaktor der Stadt.

 

 

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