Naturpark Barbate

Der Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von ca. 5.000 ha. entlang der Küste südwestlich von Vejer de la Frontera und umfasst auch die küstennahen Gewässer. Er bildet fünf unterschiedliche Ökosysteme ab: Zwischen Los Canos de Meca und Barbate das Meer vor der Küste, die mit über 100 m steilsten und höchsten Klippen der spanischen Atlantikküste, den dahinterliegenden Pinienwald, zwischen Barbate und Vejer die Sumpfgebiete entlang des Rio Barbate sowie die Dünenlandschaft im Mündungsgebiet des Flusses.

Der Naturpark wird durch die Küstenstraße 2233 zwischen Conil und Zahora de los Atunes einerseits und durch die A 314 andererseits, die Vejer entlang des Rio Barbate mit der Küste verbindet, relativ einfach erschlossen. Auf festen Wanderwegen lassen sich die terrestrischen Bereiche gut erkunden, die klaren Gewässer der maritimen Abschnitte können über Bootstouren von Barbate aus besichtigt werden. In der Mitte der durch den Pinienwald führenden Küstenstraße ist ein Erholungsgebiet mit gastronomischer Versorgung und Parkplätzen eingerichtet, das als bequemer Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten dienen kann.

Der Pinienwald auf den Klippen von La Brena, einer der größten der Region, wurde erst im späten 19. Jhd. zum Schutz vor Wanderdünen rekultiviert. Hier finden sich Amseln, Waldkäuze, Kohlmeisen, Blaumeisen, Kolkraben, Stieglitze und Haubenlerchen. Stülpnasenottern, Eidechsennattern, Vipernattern, Hufeisennattern, Perleidechsen, Erzschleichen, Geckos und Chamäleone sind die im Park vorkommenden Reptilien.

Die Klippen (acantilado) von La Brena ragen am höchsten Punkt 100 m über den Meeresspiegel. Am Wachturm Torre del Tajo (16. Jhd.) genießt man einen weiten Blick, ebenso vom Torre de Meca (19. Jhd.). Beide sind von der Hauptstraße über Wanderwege durch den Pinar gut zu erreichen, letzerer auch von Canos de Meca. Hier werden die ursprünglichen kalksteinformationen immer wieder durch horizontale Gemische aus Sand, Schlamm und Salzkrusten durchzogen, in denen sich Grundwasser- und Salzwasserströme getroffen haben. Die entstehende Ausformung von Kanälen (canos) haben der nördlichen Ortschaft ihren Namen gegeben. In der Vegetation dominieren widerstandsfähigere Gewächse, die den auftreffenden, starken Aktlantikwinden trotzen können wie Wacholder, verschiedene Moose und Macchia. In den Wänden nisten verschiedene Seevögel sowie u.a. Mauersegler, Felsentauben oder Seidenreiher.

In den Feuchtzonen finden sich folgende Amphibien: Erdkröten, Marmormolche, der Mittelmeerlaubfrosch und Messerfüsse. Ähnlich wie der nördlicher gelegene Naturpark La Donana stellen sie ein wichtiges Refugium für Zugvögel dar. Im Bereich der Flußmündung können u.a. Doraden und Aale geangelt werden, hier befinden sich wichtige Laichgebiete für verschiedene Fischarten und Weichtiere. Es werden auch Austern und andere Muscheln gezüchtet. Sehenswert die größtenteils aufgelassenen, ehemaligen Salinen zur Meersalzgewinnung.



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