Venedig, die Stadt der Liebe und des Wassers

eines der zahlreichen Wappen von VenedigVenedig, venezianisch Venexia oder Venezsia ist eine Stadt im Nordosten Italiens an der adriatischen Küste. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig und trägt den Beinamen La Serenissima ("Die Allerdurchlauchteste").

 

Bei der Volkszählung 2006 hatte die Stadt 268.934 Einwohner, davon wohnten 176.621 auf dem Festland, 61.611 im historischen Zentrum (centro storico) und weitere 30.702 innerhalb der Lagune. Das historische Zentrum erstreckt sich über etwa 118 Inseln und liegt ebenfalls in der Lagune, die zwischen den Mündungen des Po im Süden und des Piave im Norden liegt.

 

Rund ein Jahrtausend lang war die Stadt als Republik Venedig eine der bedeutendsten politischen und wirtschaftlichen Mächte und eine der größten europäischen Städte, bis ihre Selbstständigkeit 1797 endete. Ihr Adel, der politisch dominierte, stellte zeitweise den größten Zwischenhändler zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer dar. Die Stadt profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen, entwickelte sich zugleich zum größten Finanzzentrum.

 

Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Sie haben überaus häufig inspirierend auf Künstler gewirkt, zugleich ist Venedig eine der am häufigsten von Touristen aufgesuchten Städte. Mit den daraus resultierenden Einnahmen versucht man, die überalterte und von häufigen Überschwemmungen (acqua alta) bedrohte Stadt zu sanieren und ihr neben den traditionellen Lebensgrundlagen neue zu erschließen.

 

Die Venezianer unterscheiden die Fußwege und Plätze sehr sorgsam. Die Hauptstraßen rughe (vom französischen rue) und die salizade von "selciate", d.h. die ersten mit Pflaster bedeckten Gassen, sind in ihrer Anzahl begrenzt. Calle werden die engeren Straßen genannt und fondamenta heißen die Straßen längs der Kanäle, die auch als Fundament für die Bauten dienen. Lista ist das Stück Weg in der Nähe der wichtigen Paläste und der Botschaften, die eine besondere Immunität genossen. Die Mercerie sind die Straßen mit den Geschäften (merce = Ware), die rive (Ufer) verlaufen längs der Seitenkanäle, sind oft auch nur Treppen, die zum Wasser hinunterführen. Ein rio tera ist ein aufgeschütteter Kanal, ein ramo (Zweig) eine kurze Straße, die von einer calle oder einem campiello abzweigt. Der campo ist der Platz, an dem eine Kirche steht, ein größerer Freiraum, der früher Gemüsegarten oder Weideland für Pferde war. Campiello ist der von Häusern umgebene Platz, auf den die calli münden, corti sind die Innenhöfe der Häuser. Paludo erinnert daran, dass diese Gegend früher versumpft war, anstelle der pissine befanden sich Teiche, wo man baden und fischen konnte. Der sotoportego geht unter den Häusern hindurch (portego wird der Saal im ersten Geschoss genannt, der Weg führt also unter diesem Saal hindurch) und verbindet calli, campielli und corti.

Die Plätze (campi) und Plätzchen (campielli) unterschied man von der Piazza, mit der die von San Marco gemeint ist, wenngleich es auch eine Piazza di Rialto gibt. So wie Piazza den Markusplatz meint, so bezeichnet die Piazzetta einen Teil dieses Platzes. Der Platz mit dem Busbahnhof heißt Piazzale Roma. Es existiert nur eine strada, die Strada Nova, dazu kommen drei vie (Via 25 Aprile, Via Vittorio Emanuele und Via Garibaldi).

 

Viele dieser Verkehrswege tragen als Namen die Bezeichnung der ehemaligen, dort ansässigen Gewerbe bzw. Berufsvereinigungen oder aber von Waren, die durch sie transportiert wurden, wie die Calle del Megio, die Hirsegasse. Daneben erscheinen zahlreiche Heilige, deren Namen fast jeden Platz zieren, manchmal genügen aber auch beschreibende Namen, wie calle stretta (enge Gasse).

 

Nicht weniger wichtig als die Kanäle sind die – angeblich – 444 Brücken von Venedig. Bis etwa 1480 waren diese überwiegend aus Holz, später wurden sie sukzessive durch Steinbrücken ersetzt. Außerdem hatten sie in der Frühzeit keine Geländer, während heute nur noch zwei ohne Geländer sind – eine davon ist die Teufelsbrücke (Ponte del Diavolo) auf der Insel Torcello. Viele von ihnen waren sehr flach gebaut, um sie auch für Pferde und Karren gängig zu machen. Die meisten Kanäle kann man als Fußgänger nur überqueren, nicht begleiten. Die längste Brücke ist der 3,6 km lange Ponte della Libertà (Brücke der Freiheit), der die Altstadt an das Festland anbindet. Vier Brücken überspannen den Canal Grande: neben der Rialtobrücke, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige war, der Ponte degli Scalzi in Bahnhofsnähe, der 1932 eine eiserne Vorgängerbrücke von 1856 ersetzte, und der Ponte dell' Accademia beim namensgebenden Kulturinstitut, der ab 1854 entstand. Beide wurden nach Entwürfen von Eugenio Mozzi 1934 bzw. 1933 von den heutigen Bauwerken ersetzt. Eine vierte Brücke, der Ponte della Costituzione, entworfen vom spanischen Architekten Santiago Calatrava, wurde am 12. September 2008 eingeweiht. Sie verbindet die Piazzale Roma mit dem Uferstreifen (Fondamenta S. Lucia) östlich des Bahnhofs Santa Lucia. Der Bau, ursprünglich auf etwa 3,5 Millionen Euro veranschlagt, kostete gut 11 Millionen – nicht zuletzt wegen des schwierigen Baugrunds.

 

Eine der bekanntesten Brücken dürfte die Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri) sein, die die ehemaligen Bleikeller, die Piombi, also die Staatsgefängnisse, mit dem Dogenpalast verbindet.Venedig wird von rund 400 brücken verbunden. Die "Strohbrücke" (Ponte della Paglia), die den Rio di Palazzo (ebenfalls in der Nähe des Dogenpalasts) überspannt, heißt so, weil hier die mit Stroh beladenen Boote anlegten. Ein Ponte longo ist einfach eine lange Brücke. Andere Brücken heißen nach dem überspannten Rio, einem nahe gelegenen Palast oder einer Kirche, häufig nach einem Heiligen. Der Name Ponte Storto, der in Venedig wohl zehn Mal vorkommt, weist auf eine Brücke hin, die einen Rio schräg überquert.

 

Eine Besonderheit stellt die jedes Jahr am 21. November geschlagene Brücke über den Canale della Giudecca dar, die die Kirchen Santa Maria del Giglio und Santa Maria della Salute verbindet. Auf ihr findet eine Prozession zum Dank für die Errettung von der Pest von 1575/1576 statt (Festa del Redentore).

 

Schon 1814 planten die Österreicher, eine Brücke zwischen Mestre und Venedig zu errichten. Erbaut wurde der Ponte della Ferrovia, die Eisenbahnbrücke, jedoch erst 1841-46. Sie ist 3500 Meter lang und ruht auf 222 steinernen Bögen. Damit war die tausendjährige Insellage Venedigs beendet. Die Wirtschaft der Stadt veränderte sich grundlegend: im Zuge der industriellen Revolution nahm die Abhängigkeit vom Festland rasch zu.

 

Der vorherige Text ist nur ein kleiner Ausdruck all der Möglichkeiten und Schätze, die Venedig bietet. Für mehr Informationen nutzen Sie bitte den folgenden Link: Venedig, Webcambilder finden Sie HIER.

 

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