Bozen

Das Wappen der Stadt BozenDas historische Bozen bestand nur aus der heutigen zwischen Talfer und Eisack bzw. Zollstange und Wangergasse gelegenen Altstadt. Trotzdem wohnte 1910 etwa 45 % der Bozner Bevölkerung im räumlich beengten Altstadtbereich. Die jüngeren Stadtteile Europa-Neustift und Don Bosco-Neugries sind im Weichbild von Gries entstanden. Das Stadtviertel Oberau-Haslach gehörte früher zu Zwölfmalgreien und bestand aus den Ortsteilen Haslach, Oberau und St. Jakob-Unterau mit dem sog. Grutzen.

Bozen ist seit seiner Gründung und Erhebung zur Stadt vor mehr als 800 Jahren eine Handelsstadt, die günstig zwischen den ehemals bedeutenden Handelsdrehkreuzen Venedig und Augsburg liegt. Zu den viermal im Jahr veranstalteten Messen kamen Handelsleute aus Nord und Süd. Deshalb wurde 1635 der Merkantilmagistrat (Handelsgericht) gegründet, der in Marktzeiten aus je 2 deutschen und italienischen Räten (von den Kaufleuten aus ihren Kreisen bestimmt) gebildet wurde.

Das Bozner Becken fasziniert mit seinem einzigartigen Burgenreichtum. Rund 40 Burganlagen auf engstem Raum bilden die größte Burgendichte Europas. Seit dem 12. Jahrhundert wurden im Bozner Becken von adeliger Hand Burgen errichtet, meist an exponierten Punkten, um den Reichtum und die weltliche Macht dieser Familien sichtbar zu machen. Sie wurden an strategisch günstig gelegenen Stellen erbaut. Sie vereinten den Anspruch politischer Macht mit Funktionen der Rechtsprechung und Steuererhebung. Steuern wurden großteils in Naturalabgaben geleistet, weshalb im Burgbereich auch Ställe und Lager für Getreide und Wein vorhanden waren. Im Spätmittelalter wurde die Macht in die Städte Bozen, Meran und Brixen und an den landesfürstlichen Hof nach Schloss Tirol (ab ca. 1420 nach Innsbruck) verlagert. Gleichzeitig etablierten sich die Märkte und die beginnende Geldwirtschaft. Das 14. und 15. Jahrhundert bedeutete somit einen Wandel für die Burgen im Bozner Raum. Viele von ihnen wurden dem Verfall preisgegeben. Dieses Schicksal traf beispielsweise die Burg am Johanneskofel und Walbenstein. Andere Burgen, wie Schloss Runkelstein, Haselburg oder Schloss Maretsch wurden im Stil der Gotik und Renaissance zu Schlössern umgebaut.

Die wohlhabenden Bürger jener Zeit haben sich selbst auch einige Denkmäler gesetzt, so haben in der Pfarrkirche (seit 1964 Conkathedrale) mehr Leute Platz als in jeder anderen Kirche zwischen Verona und München. Die Kaufmannsfamilie Vintler hat 1388 mit dem Ankauf von Schloss Runkelstein versucht, eine dem Adelsrange gleichrangige Stellung zu erlangen. Gleichzeitig mit der Stadt etablierten sich um Bozen zwei Landgemeinden (Zwölfmalgreien und Gries), die im 19. bzw. 20. Jahrhundert eingemeindet wurden.

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