Champs-Élysées

Parisienne Au Rond-Point Des Champs-Elysees, painted by Jean BéraudDie Avenue des Champs-Élysées in Paris, auch kurz Champs-Élysées oder umgangssprachlich Les Champs genannt, ist eine der großen Prachtstraßen der Welt. Sie liegt im nordwestlichen Teil der Stadt im 8. Arrondissement. Ausgangspunkt sind die beiden westlich der Place de la Concorde stehenden Nachbildungen der Pferdegruppen Chevaux de Marly von Guillaume Coustou dem Älteren. Die 1910 Meter lange und 70 Meter breite Avenue endet mit der Einmündung in den Place Charles de Gaulle, auf dem der Triumphbogen steht. Sie bildet den mittleren Teil und das Rückgrat einer einzigartigen "axe historique" genannten Sichtachse.

 

Die axe historique führt weit über die Länge der Champs-Élysées hinaus. Sie beginnt im Osten beim Louvre (erbaut im 12. Jahrhundert) und dem Arc de Triomphe du Carrousel (erbaut 1807–1809) und setzt sich durch den Tuileriengarten fort bis zum der Obelisk von Luxor am Place de la ConcordePlace de la Concorde mit dem Obelisk von Luxor. Dort beginnt die Avenue des Champs-Élysées, an deren westlichem Ende der Arc de Triomphe (erbaut 1836) mit dem Grabmal des unbekannten Soldaten zu finden ist. Hier schließen sich die stadtauswärts führende Avenue de la Grande Armée und jenseits der Stadtgrenze in dem Vorort Neuilly-sur-Seine die Avenue Charles de Gaulle an. In dessen Verlängerung führt die Brücke "Pont de Neuilly" über die Seine in die Satellitenstadt La Défense (ab 1958), wo die Sichtachse mit der Grande Arche (eröffnet 1989) ihren vorläufigen Abschluss findet.

 

Das jenseits der Gärten des Palais des Tuileries gelegene Gebiet war ursprünglich mit Feldern und Gärten bedeckt. Im Jahr 1616 ließ Maria von Medici im südlichen Bereich dieses Geländes das Nordufer der Seine mit dem sogenannten Cours la Reine, einer noch bestehenden, mit Baumreihen bepflanzte Promenade säumen.

 

Unter Ludwig XIV. und auf eine Initiative des Ministers Colbert hin entwarf und gestaltete im Jahr 1667 André Le Nôtre weiter nördlich, parallel zum Cours la Reine eine zweite Promenade. Exakt in der Verlängerung der Zentralallee des Tuileriengartens gezogen bildete dieser "Grand Cours", aus dem die Champs-Elysées hervorging, gleichzeitig eine nach Westen ausgerichtete Schauachse.

 

Die Karte von Guillaume de l'Isle aus dem Jahre 1716 zeigt, dass immer noch ein Streifen mit Wegen und Feldern die große Achse des Tuileriengartens von der "Avenue des Tuileries" trennte (die damals ein rundes Bassin an der Stelle des heutigen Rond-Points war). Es gab auch schon einige Straßen und Alleen, die von der Avenue des Champs-Élyées wegführten. 1724 wurde die Gartenachse des Tuileriengartens mit der Avenue verbunden und bis zum Place de l’Étoile (heute Place Charles de Gaulle) erweitert. Die Elysischen Felder waren ein offener Park an den Seiten und wurden mit Baumgruppen bepflanzt. Nach Osten hin war der ungeliebte Louvre noch nicht Teil der Straße, sondern von anderen Gebäuden umgeben. Nach Westen erstreckte sich die Avenue des Champs-Élysées zu einem neugeschaffenen "Place du Pont Tournant", der bald darauf nach Louis XV. benannt wurde und heute Place de la Concorde heißt.

 

Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Champs-Élysées sehr beliebt, die gewachsenen Baumgruppen ergaben jetzt rechteckige Lichtungen (cabinets de verdure) und die Gärten der Gebäude im Stadtteil Faubourg Saint-Honoré grenzten an den Park. Das größte dieser Gebäude war der 1722 fertiggestellte Élysée-Palast. Eine halbkreisförmige Häuserfront bildete jetzt den nördlichen Rand des Rond-Point. Die Straße vom Rond-Point zur Place de l’Étoile (Charles de Gaulle), wo heute nicht weniger als zwölf Straßen zusammenfinden, wurde in der Regierungszeit Napoleons I. errichtet, welcher durch großangelegte städtebauliche Projekte Paris nicht nur grundlegend modernisieren, sondern auch umfassend verschönern wollte. Erst 1828 gelangte die Avenue in den Besitz der Stadt Paris, die Fußwege, Brunnen und eine gasbetriebene Straßenbeleuchtung hinzufügte.

 

Die Avenue selbst wurde mehreren baulichen Änderungen unterzogen, zuletzt 1993, als die Fußwege verbreitert wurden. Auch heute noch hat die Avenue des Champs-Élysées ein Kopfsteinpflaster, was zum Beispiel die Abschlussetappe der Tour de France bei Regen relativ gefährlich werden lässt.



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