Tag 3 - Mälarensee

der 3.te Tag hat begonnen!Das erste Mal war ich um zwei Uhr hoch, da war es zwar nicht mehr dunkel, aber zum Fotografieren nicht ausreichend hell.

Habe eine Zeitlang zugeschaut, wie die Landschaft an mit vorbeigeglitten ist. Dann wieder in die Heia bis 07:15 Uhr.

Zum Frühstück gab es heute sehr deftiges Rührei!

Im Moment kann ich nicht draußen sein, da das Schiff mit einem „großen Wasserschlauch“ von außen gesäubert wird, wie es auf einem Schiff halt üblich ist.

Der Koch ist Pole und einer der Bootsleute ein Russe, d.h., es sind bis jetzt 3 Polen, ein Deutscher und ein Russe an Bord. Jetzt fehlen mir noch die Nationalitäten von vier Leuten.

Bisher war es schon eine wundervolle Landschaft, habe schon einige der typischen, schwedischen Häuser gesehen.

Es ist 11:45 Uhr und man kann wieder nach draußen gehen, die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen.

Zwischenzeitlich ist ein heftiger Wind aufgezogen, die Sonne ist weg und es ist Arschkalt. Das Wasser des Mälarensees ist jetzt bewegter als die Ostsee!

Um von meiner Kammer zur Kombüse zu kommen sind es drei Treppen nach unten, von mir zur Brücke sind es zwei Treppen nach oben, mit je 11 Stufen. Da ich diesen Weg häufiger gehe, kommt da einiges an Treppen zusammen. Jetzt warte ich auf das Mittagessen, mal sehen, ob es heute wieder Hühnersuppe gibt.

Heute gab es, welch eine Überraschung, eine Gemüsesuppe mit Huhn darin, dann gekochtes Rindfleisch mit Salzkartoffeln, Soße und Weißkohl!

Es so stürmisch, das ich nicht auf meiner geliebten Brückennock stehen kann. Habe mich am Heck des Schiffes aufhalten müssen. Die Mecklenburger Seenplatte ist schon ein Erlebnis, aber das hier ist überwältigend. Alle 100 m gibt es was Neues zum Anschauen, kleine und große Inseln, Wald, Wasserzuwege und steile Steinküsten. Schade dass das Wetter nicht richtig mitspielt, zumindest Sonne wäre schön gewesen.

Der Wind heult dermaßen um das Schiff, das ist schon beinahe gruselig, es schwankt deutlich mehr als auf der ganzen bisherigen Fahrt.

Da ich heute Nacht sehr unregelmäßig geschlafen habe und auch der Spruch gilt, nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun. Ich entscheide mich fürs erstere.

Pause ist ausgefallen, hole ich jetzt nach.

Es ist 14:30 Uhr und das Schiff liegt in Västerås an der Pier, die Maschine ist aus und bis auf die Belüftung ist Ruhe eingekehrt. Morgen gegen 14:00 Uhr soll es weiter nach Oxelösund gehen. Västerås sieht von weitem nicht so aus, als ob man da gewesen sein müsste. Es ist mir auch alles zu kompliziert und alleine eine Stadt anschauen macht auch keinen Spaß. Die Reise hierher ist etwas anders.

Zum Abendbrot gab es heute Bandnudeln mit Soße, gekochtem Rindfleisch und hellen Bohnen!

Habe doch einen Spaziergang gemacht, zwar nicht in die Stadt (5 km ein Weg), aber wenn man aus dem Hafen raus ist, gibt es einen wunderschönen Wanderweg am Mälarensee entlang. Dort gibt es einen kleinen Sportboothafen mit unheimlich vielen Lokalen, alle waren sehr gut besucht. Bei einem Bootshaus spielte eine Lifeband meine Musik. Das Wetter wurde ja schon gut, kaum dass wir hier im Hafen angelegt hatten, also Sonne, blauer Himmel. Es war schön und so friedlich.

So, es ist 21:52 Uhr und ich bin Hundemüde und gehe daher in mein Bettchen. Morgen ist auch noch ein Tag. Dieses frühe Aufstehen schafft einen, von 07:30 bis 08:00 Uhr gibt es Frühstück.

Hier sehen Sie einige Bilder, die ich selbst gemacht habe. Sollten Sie Interesse an dem Originalbild haben, bitte kurze Mitteilung über "Kontakt" mit dem Bildnamen an mich. Die Slide-Show startet selbsttätig!

Viel Spaß beim Stöbern!

 

 

 

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