Bath

Das Wappen von BathBath ist eine Stadt im Westen Englands in der Grafschaft Somerset am Fluss Avon, etwa 20 km von der größeren Stadt Bristol entfernt. Sie ist berühmt für ihre römischen Bäder, welche ab dem Jahr 43 n. Chr. von den damals hier lebenden Römern aus den warmen Quellen entwickelt wurden. Es sind die einzigen heißen Quellen in England und waren der Überlieferung nach schon in vorrömischer Zeit bekannt. Seit der Zeit Elisabeth I. entwickelte sich Bath immer mehr zum Kurort der wohlhabenden Bevölkerung. Daraus resultierend befinden sich noch viele Gebäude, insbesondere aus der georgianischen Epoche in der Stadt. Eines der bekanntesten Bauwerke aus dieser Zeit ist der Royal Crescent. Bath ist von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. In dem gesamten Regierungsbezirk Bath and North East Somerset lebten 2001 knapp 170.000 Menschen, in der Stadt selbst leben etwa 86.000 Menschen, die sich selber "Bathonians" nennen. Mit der Universität Bath ist Bath eine Universitätsstadt.

Ihre Gründung hat die Stadt ihren Thermalquellen zu verdanken. Die Hauptquelle war bereits den Kelten bekannt, die sie der Göttin Sulis geweiht hatten. Nachdem die Römer die britische Insel im Jahr 43 erobert hatten, interessierten sie sich bald auch für diesen Ort und begannen, hier Badeanlagen nach römischem Vorbild zu errichten (Thermen) sowie weitere Gebäude. Sie nannten den Ort Aquae Sulis (dt. die Wasser der Sulis), interpretierten Sulis jedoch als Minerva.

577 eroberten die Angelsachsen den Ort. Sie gaben ihm u.a. den Namen Hat Batha (Hot Baths, dt. heiße Bäder), worauf der heutige Name zurückgeht. Mit dem Abzug der Römer und dem schwindenden Einfluss des römischen Reiches begann der Untergang der Badekultur und der Bäder, auch in Bath. Sie versanken buchstäblich im Schlamm und wurden erst im 19. Jahrhundert zufällig wiederentdeckt. Um 755 wurde in der Nähe der römischen Überreste das Kloster St. Peter gegründet, das später zum Benediktinerorden gehörte. Als erster König von England wird Edgar 973 in der Abteikirche von Bath gekrönt. 1066 folgt die Eroberung durch die Normannen. Johann von Tours wird Bischof von Bath, eingesetzt von Wilhelm II.. Er ließ anstelle der Abtei eine normannische Kathedrale erbauen, außerdem drei große Bäder: das King's Bath, das Cross Bath und das Hot Bath. Die Bäder unterstanden dem Bischof und erlangten bald in ganz England den Ruf, heilend zu sein. 1180 wurde ein Hospital unter Leitung des Klosters gegründet. Im Mittelalter entwickelte Bath sich aber vor allem zu einem Zentrum der Tuchweberei. Unter Heinrich IV. verfiel die Stadt dann erneut inklusive der Bäder.

Im 19. Jahrhundert wurde Bath in seiner Bedeutung als Kurort allerdings von anderen europäischen Bädern überflügelt, und die Blütezeit war vorbei. Allerdings wurden 1889 King's and Queen's Bath restauriert und neu errichtet, und im Zuge dieser Bauarbeiten stieß man auf das alte römische Bad, das weitgehend erhalten war.

Seit 1987 gehört Bath zum Weltkulturerbe der Unesco. Im Jahr 2005 wurde als neue Attraktion der große Bäderkomplex Thermae Bath Spa mit mehreren Bädern sowie Wellness- und Beautybereich eröffnet.

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