St. Katharine Docks

ein schönes Fleckchen ErdeIm Londoner Bezirk von Tower Hamlets, liegen die St Katharine Docks. Sie waren eines der kommerziellen Docks für die Versorgung Londons. Sie befinden sich am Nord-Ufer der Themse, etwas östlich des Towers und der Tower-Bridge. Bekannt als "Docklands", waren sie früher Teil des Londoner Hafens und sind heute zu einem Wohn- und Freizeitkomplex geworden. Die St Katharine Docks bekamen ihren Namen vom ehemaligen, aus dem 12. Jahrhundert stammenden St Katharine’s Hospital auf demselben Gelände. Durch Parlamentsbeschluss in 1825, wurde ein Gebiet von ca. 9,5 Hektar abgesteckt und ab Mai 1827 neu erschlossen. Zusammen mit dem Hospital, wurden gut 1.250 Häuser abgerissen. Fast 11.300 Anwohner der dortigen unhygienischen Slums, verloren ihr Zuhause. Entschädigung gab es nur für Hauseigentümer. Der von dem Ingenieur Thomes Telford erdachte Plan, sollte so viel wie möglich Platz für Kai-Anlagen schaffen.

Die Docks waren als zwei miteinander verbundene Hafenbecken (Ost und West), mit Schleusen-Passage zur Themse geplant. Die, von James Watt und Matthew Boulton gebauten, dampfbetriebenen Schleusentore, hielten den Wasserstand der Becken etwa 1 Meter über dem der Themse. Telford plante, die Aktivitäten der Kai-Anlagen zu minimieren und ganz speziell die Speicherhäuser der Docks, unmittelbar an die Kais zu bauen, damit Waren vom Schiff direkt in die Speicherhäuser entladen werden konnten (Architekt: Philip Hardwick).

Offiziell öffneten die Docks am 25. Oktober 1828. Obwohl gut ausgelastet, waren die Docks kein wirtschaftlicher Erfolg, da sie keine größeren Schiffe beherbergen konnten. 1864 vereinigten sich die St Katharine Docks mit den benachbarten London Docks. 1909 übernahm dann die Londoner Hafenbehörde den Großteil der Themse-Docks, einschließlich der St Katharine Docks.

Während des zweiten Weltkriegs, erlitten die St Katharine Docks durch deutsche Bombenangriffe schwere Zerstörungen, von denen sie sich nie voll erholten. Auf Grund dieser Einschränkungen und der Unfähigkeit, große moderne Schiffe bedienen zu können, waren sie unter den ersten Docks, die 1968 geschlossen und an die Stadt London verkauft wurden. Viele der Speicherhäuser wurden 1970 abgerissen und durch Bürogebäude ersetzt, die Docks selbst wurden zum Yachthafen. Diese Entwicklung wurde oft als erfolgreiche Stadtplanung gepriesen.

Es gab Pläne, für eine St-Katharine-Docks U-Bahn-Station, als Teil der geplanten "Fleet-Line" zwischen Fenchurch Street und Wapping. Man baute dann aber eine Trasse Richtung Osten, als Teil der Jubelee-Line, die aber südlich der Themse verlief. Die am nächsten gelegene Station für die Docks, ist heute Tower Hill (Wapping wurde wegen des Umbaus der London Overground geschlossen).

Hier sehen Sie einige Bilder, die ich selbst gemacht habe, um das Bild zu vergrößern, einfach anklicken. Download ist erwünscht. Sollten Sie Interesse an dem Originalbild haben, bitte kurze Mitteilung über "Kontakt" an mich.

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