Dresden

Wappen der Stadt DresdenDresden (sorbisch: Drježdźany; abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie liegt in der Dresdner Elbtalweitung an den Übergangen vom Ober- zum Mittellauf der Elbe und von der Mittelgebirgsschwelle zum Norddeutschen Tiefland.

Berühmte Bauwerke, weltbekannte Kunstsammlungen und die malerische Lage in einer fruchtbaren, von der Elbe durchflossenen Senke haben Dresden den Beinamen "Elbflorenz" eingebracht. 2004 wurde das Elbtal in Dresden zum Weltkulturerbe erklärt.
Durch Luftangriffe am 13./14. 2. 1945 wurde die Stadt und ihre prachtvollen Bauten aus Barock und Rokoko stark zerstört. Heute ist Dresden weitgehend wieder aufgebaut, die Ruine der Frauenkirche (1726 - 1734) blieb bis zu ihrem Wiederaufbau (seit 1994, neue Weihe 2005) als Mahnmal stehen. Wieder hergestellt wurden der Zwinger (1709 - 1728) von D. Pöppelmann, die Semperoper (1871 - 1878) und die Gemäldegalerie (1847 - 1854), beide von G. Semper, sowie die Hofkirche (1739 - 1755, Silbermann-Orgel). Zwinger, Hofkirche und Semperoper umrahmen den Theaterplatz, der als einer der schönsten Plätze in Europa gilt.

Archäologische Spuren auf dem späteren Stadtgebiet deuten auf eine Besiedlung schon in der Steinzeit hin. In erhaltenen Urkunden wurde Dresden 1206 erstmals erwähnt und entwickelte sich zur kurfürstlichen und königlichen Residenz.

Dresden ist das politische Zentrum des Freistaates, der in Dresden seine staatlichen Kultureinrichtungen konzentriert. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Direktionsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa und ist dadurch Verkehrsknotenpunkt und ein wirtschaftliches Zentrum. Die Region gilt als eine der wirtschaftlich dynamischsten in Deutschland. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau sowie Leipzig-Halle bildet dieser Ballungsraum die "Metropolregion Sachsendreieck".
Bereits in der Jungsteinzeit bestanden erste Siedlungen im Raum Dresden. Die Kreisgrabenanlage Dresden-Nickern aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. ist Zeugnis der ersten Monumentalbauten im heutigen Stadtgebiet.

Die Furt durch die Elbe in Höhe der heutigen Altstadt bestand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter. Eine Besiedlung blieb aber trotz der lukrativen Lage an der Elbe und seiner fruchtbaren Böden aufgrund der starken Bewaldung problematisch. Das nahe Meißen war ab 986 bis 1423 Residenz der Markgrafschaft Meißen, die im Zuge der Deutschen Ostsiedlung errichtet wurde und ungefähr das Gebiet des heutigen Landes Sachsen umfasste. Südöstlich von Dresden befand sich zu dieser Zeit die reichsunmittelbare Burggrafschaft Dohna.

Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals in einer erhaltenen Urkunde erwähnt: Acta sunt hec Dresdene. Diese befasst sich mit einer Gerichtsverhandlung wegen Schleifung der Burg Thorun auf dem Burgwartsberg, der in Freital südlich von Dresden zwischen Potschappel und Pesterwitz liegt. Die damalige Bezeichnung "Dresdene" war vermutlich vom slawischen Begriff "Drežďany" ("Auwaldbewohner", Mehrzahlform) abgeleitet, mit dem ursprünglich die Bewohner des Ortes bezeichnet worden waren. In einer Urkunde von 1216 wird Dresden bereits als Stadt erwähnt: Acta sunt hec … in civitate nostra Dresdene.

Eine Urkunde zur Verleihung des Stadtrechts ist bis heute nicht aufgefunden worden, aber 1350 wird das rechtselbisch gelegene Dresden (Altendresden), die heutige Innere Neustadt, als selbständige Ansiedlung "Antiqua Dressdin" erstmals erwähnt und dabei über die am 21. Dezember 1403 durch Wilhelm I. erfolgte Beleihung mit dem Stadtrecht berichtet. Erst am 29. März 1549 bildeten unter Kurfürst Moritz die rechts- und linkselbischen Teile der Stadt eine Einheit.

Beim Luftangriff auf Dresden im Februar 1945 kamen rund 35 000 Menschen ums Leben. Wegen der Zerstörungen der Innenstadt war die Wohnbevölkerung lange auf die Außenbezirke verwiesen.

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