Peenemünde

das Wappen der Gemeinde PeenemündePeenemünde ist die nördlichste Gemeinde der Insel Usedom und befindet sich nordwestlich des Seebades Karlshagen, am Übergang des Peenestromes in die Ostsee.

Peenemünde wurde 1282 erstmals in einer Urkunde Herzogs Bogislaw IV. erwähnt, in der er den Ort der Stadt Wolgast schenkte.

Während des Dreißigjährigen Krieges landete am 26. Juni 1630 der schwedische König Gustav II. Adolf mit einer 15.000 Mann starken Streitmacht bei Peenemünde und besetzte nach der Eroberung Usedoms bald das gesamte Odermündungsgebiet.

Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wurde Peenemünde wie ganz Pommern schwedisch.

Während des Großen Nordischen Krieges eroberte der preußische General Georg Abraham von Arnim vom 21. bis 22. August 1715 den Ort. Aber erst nach dem Frieden von Stockholm im Jahr 1720 wurde der Ort endgültig preußisch. Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Peenemünde zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin.

Start einer V-2 in Peenemünde (1943)Bekannt wurde Peenemünde durch die Heeresversuchsanstalt Peenemünde ("Peenemünde-Ost") und die Erprobungsstelle der Luftwaffe "Peenemünde-West" von 1936 bis 1945, deren Gelände bis 1952 als sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland genutzt wurde.

1952 erfolgte die Übergabe des Stützpunkts an die Volkspolizei See als Vorläuferorganisation der Nationalen Volksarmee der DDR. Diese nutzte ihn unter anderem als Marinestützpunkt der 1. Flottille der Volksmarine.

Bis 1990 war der gesamte nördliche Bereich der Insel Usedom bis nach Karlshagen Sperrgebiet der Nationalen Volksarmee, die dort einen wichtigen militärischen Flugplatz betrieb. Der Flugplatz Peenemünde gehörte schon zur einstigen Erprobungsstelle der Luftwaffe "Peenemünde-West" und wurde von 1958 bis 1961 baulich erweitert und seit 1961 vom "Jagdfliegergeschwader 9" der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee genutzt.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte im Jahr 1993 die Auflösung des Truppenstandortes.

Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1994 gehörte Peenemünde zum Landkreis Ostvorpommern, der 2011 im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufging.

Zwischen Peenemünde und Karlshagen überquert eine zweikreisige 110-kV-Drehstrom-Freileitung die Peene, deren 75 Meter hohe Masten sehr weit sichtbar sind. Diese Leitung wurde zu Beginn der 1950er Jahre gebaut, um den im Wärmekraftwerk Peenemünde erzeugten Strom, der nach Auflösung der Heeresversuchsanstalt Peenemünde zum größten Teil nicht mehr auf Usedom gebraucht wurde, effektiv zum Festland abzuführen. Später wurde von dieser Leitung eine Stichleitung zum Umspannwerk Karlshagen errichtet. Nach der Stilllegung des Kraftwerkes 1990 wurde die 110-kV-Freileitung vom Abzweig der Stichleitung nach Karlshagen zum Kraftwerk Peenemünde abgebaut, so dass die über die Peene führende 110-kV-Drehstromleitung nur noch das Umspannwerk Karlshagen speist. Im Kraftwerk informiert heutzutage das Historisch-Technische Museum in einer umfassenden Ausstellung über die wechselhafte Geschichte des Ortes und seiner Umgebung. Ähnlich wie Flensburg, Wolfsburg, Bremerhaven und Lüdenscheid verfügt auch Peenemünde über eine Phänomenta, die "interaktive Ausstellung zum Mitmachen und Ausprobieren", die dem Besucher Alltagsphänomene der Physik spielerisch nahe bringt - ein gut besuchtes Ausflugsziel für Usedom-Touristen.



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