Karlshagen

Wappen des Ostseebades Karlshagen. Das Wappen wurde am 2. Februar 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 180 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.Karlshagen wurde 1829 als Fischerkolonie mit 27 Wohnstellen angelegt. Den Namen Carlshagen erhielt der Ort 1837 zu Ehren des Stettiner Regierungsrates Carl Triest, der sich um die Gründung der Ansiedlung verdient gemacht hatte. Um 1865 hatte der Ort 307 Einwohner, die überwiegend vom Fischfang lebten.

 

1885 entstand in Karlshagen eine Seebrücke. 1912 erhielt der Ort eine eigene Kirche.

 

Karlshagen lag von 1939 bis 1945 im Sperrgebiet der Heeresversuchsanstalt Peenemünde (HVA). In den 1930er Jahren wurde eine Wohnsiedlung für die Führungskräfte und Wissenschaftler der HVA errichtet. Obwohl die Siedlung zum größten Teil bei den Luftangriffen in den Jahren 1943/44 zerstört wurde, sind immer noch einige Straßenzüge mit den Häusern erhalten.

 

Während des Zweiten Weltkrieges waren im Lager Trassenmoor zwischen Karlshagen und Trassenheide hunderte Zwangsarbeiter in einem Außenlager des KZ Ravensbrück untergebracht, die in der HVA bei Rüstungsarbeiten eingesetzt waren. Viele von ihnen starben beim Bombenangriff auf Peenemünde im August 1943 (Operation Hydra).

 

Eine Mahn- und Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die für den Bau der V1- und V2-Raketen im nahen Peenemünde eingesetzt wurden, befindet sich seit 1971 unweit des Ortsausgangsschildes in Richtung Trassenheide.

 

Zu DDR-Zeiten war das Gebiet nördlich von Karlshagen inklusive des Dorfes Peenemünde Sperrgebiet.

 

Bis zur Wende befand sich im Westen Karlshagens eines der größten Kinderferienlager der DDR. Die Fläche wird derzeit neu erschlossen.

 

Karlshagen ist seit dem Jahr 1997 wieder staatlich anerkannter Erholungsort und im Jahr 2001 erfolgte die Ernennung zum "Ostseebad Karlshagen".

 

Karlshagen gehörte seit seiner Gründung zur preußischen Provinz Pommern und war von 1818 bis 1945 Teil des Landkreises Usedom-Wollin. Von 1945 bis 1952 bildete der nach dem Zweiten Weltkrieg bei Deutschland verbliebene Teil des Landkreises den Landkreis Usedom, welcher 1952 im Kreis Wolgast im Bezirk Rostock aufging.

 

Der Tourismus ist für Karlshagen von erheblicher Bedeutung, so verfügt der Ort heute (Stand 2009) über 2804 Gästebetten und verzeichnete 2008 im kurtaxpflichtigen Zeitraum 370.514 Übernachtungen. Über 70 Prozent der Gäste kamen dabei aus den neuen Bundesländern.

 

Unmittelbar in Strandnähe hinter den Dünen, im Dünenwald gelegen, erstreckt sich auf ca. 1 km Länge mit dem Dünencamp ein ganzjährig geöffneter Campingplatz mit einer Kapazität von etwa 340 Stellplätzen. Am Ostufer des Peenestroms befindet sich, mit 112 Liegeplätzen, einer der wichtigsten Yachthäfen Usedoms und der größte Hafen im deutschen Teil der Insel.

 

Seit 2000 findet jährlich mit dem Usedom-Beachcup eines der größten Beachvolleyballturniere Europas am Strand des Ostseebades statt.



Hier sehen Sie einige Bilder, die ich selbst gemacht habe, um das Bild zu vergrößern, einfach anklicken. Download ist erwünscht. Sollten Sie Interesse an dem Originalbild haben, bitte kurze Mitteilung über "Kontakt" an mich.

 

Mehr Infos zu Karlshagen erhalten Sie HIER!

 

ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
beim Anklicken der Bilder, erhalten Sie zu fast jedem Bild Informationen zu dem Foto
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
       
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!
ein Klick und ich werde groß!

zum Seitenanfang zur vorherigen Seite diese Seite drucken