Lindau am Bodensee

Wappen der Stadt LindauLindau (Bodensee) ist eine Große Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die Stadt, ehemals Freie Reichsstadt (bis 1806), liegt am östlichen Ufer des Bodensees im Dreiländereck DeutschlandÖsterreichSchweiz; ihr historisches Zentrum ist eine Insel im See.

Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 3.000 Einwohner zählt. Die Insel ist durch einen Eisenbahndamm und eine Straßenbrücke mit dem Festland verbunden. Zu Lindau gehört auch die kleine Insel Hoy, die Teil der zumeist unter Wasser liegenden Galgeninsel (heute eine Halbinsel) ist. Des Weiteren gibt es einen meist unter Wasser liegenden und mit einem Seezeichen gekennzeichneten Felsen im Bodensee, etwa 40 Meter von dem Parkplatz auf der sogenannten Hinteren Insel (Teil westlich des Bahndamms) entfernt, der im Volksmund "Hexenstein" genannt wird. Um diesen und einen zweiten, kleineren Hexenstein im Römerbad rankt sich eine Legende aus der iro-schottischen Missionarszeit mit Gallus und Columban.

Allein mit den festländischen Stadtteilen Schachen, Aeschach, Reutin und Zech (von West nach Ost) verfügt die Stadt Lindau über mehr als sieben Kilometer Bodenseeufer und grenzt damit in der jeweiligen Seemitte an die Nachbarländer Schweiz und Österreich an. Die natürliche Uferform des Bodensees im Lindauer Bereich ist ein Schilfgürtel, gefolgt von Feuchtwiesen und ansteigendem festem Gelände.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzten am 30. April 1945 französische Truppen kampflos Lindau. Stadt- und Landkreis wurden als Teil der Französischen Besatzungszone vom übrigen, amerikanisch besetzten Bayern abgetrennt und erhielten einen staatsrechtlichen Sonderstatus. 1946 konstituierte sich ein Kreispräsidium als Oberstes Verwaltungsorgan. Es besaß Kompetenzen, die anderswo von einer Landesbehörde ausgeübt werden, und war rechtlich von bayerischen und württembergischen Landesverwaltungen unabhängig. Das Gebiet diente in den folgenden knapp zehn Jahren als Landbrücke zwischen den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich. Erst am 1. September 1955 wurde Lindau wieder in den Freistaat Bayern eingegliedert.

Durch die jährlich stattfindende Tagung der Nobelpreisträger in Lindau und die Lindauer Psychotherapiewochen kamen in der Nachkriegszeit Veranstaltungen in Lindau zustande, die immer wieder zu Meldungen aus der Wissenschaft führen, obwohl am Ort keine Hochschule angesiedelt ist. Zu den Therapiewochen kommen alljährlich im Sommer knapp 4.000 Therapeuten und Analytiker an den Bodensee.

Lindau im 17. JahrhundertDie Einfahrt zum Hafen, in dem u. a. die Bodensee-Kursschiffe aus Bregenz, Rorschach und Friedrichshafen anlegen, wird begrenzt vom neuen Leuchtturm von 1856 auf der Westseite und vom Bayrischen Löwen auf der Ostseite. Der sechs Meter hohe bewehrte Löwe sitzt, auf die Vorderpranken gestützt, auf einem dreistufigen Podest aus Nagelfluh und blickt zum Schweizer Ufer. Er wurde vor 1856 von Johann von Halbig in sechs Teilblöcken aus einem Kelheimer Marmorblock geschlagen und wiegt ca. 70 Tonnen. Die frühere Hafenmole wurde 1812 unter Verwendung von Blöcken aus Rorschacher Sandstein vom Kloster Mehrerau errichtet. Sie wurde 1986 wegen Einsturzgefahr vollständig abgerissen und annähernd in ihrer alten Form aus Südtiroler Sandstein neu erbaut. Sie ermöglicht einen Zugang zur Löwenstatue.



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