Meersburg

das Wappen der Stadt MeersburgMeersburg liegt am nördlichen Ufer des Bodensees, am Übergang vom Obersee zum Überlinger See auf einer Höhe von 400 bis 500 Metern. Allein zwischen Unter- und Oberstadt besteht ein Höhenunterschied von 40 Metern.

Die Burg wurde erstmals 988 in einer Urkunde Ottos III. als Meresburg genannt und geht vielleicht auf eine bereits merowingische Befestigung am Fährübergang der wichtigen Straßenverbindung von Oberschwaben über Konstanz in die Schweiz zurück. Die Königsburg, zu der vermutlich bereits eine kleine Siedlung gehörte, war seit der Mitte des 11. Jahrhunderts in der Hand von königlichen Lehnsträgern, die sich nach ihr nannten, und ging dann in den Besitz der Bischöfe von Konstanz über, die es als Lehen an die Grafen von Rohrdorf ausgaben. Aus dieser Zeit stammen wohl auch die ältesten erhaltenen Teile des Baus.

Meersburg im Bauzustand von 1750 im linken Deckengemälde der Wallfahrtskirche BaitenhausenIm Jahr 1526 siedelte der bischöfliche Hof des Bischofs Hugo von Hohenlandenberg ins alte Schloss von Meersburg über, weil sich Konstanz als freie Reichsstadt 1519/1523 der Reformation angeschlossen hatte. Meersburg hingegen lag im Territorium des "Hochstifts Konstanz", wo die Fürstbischöfe zugleich Landesherren waren und die weltliche Macht ausübten. Meersburg blieb weiterhin bischöfliche Residenz, als Konstanz wieder katholisch wurde. 1575 wurde das Amt des Bürgermeisters in Meersburg wieder eingeführt.

Die Schweden und Württemberger plünderten Meersburg in den Jahren 1618 bis 1648 des Dreißigjährigen Krieges. Durch die Pest in den Jahren 1635/36 und 1646 schrumpfte die Meersburger Bevölkerung auf ein Sechstel. An diese Zeit erinnert der Fasnachtsbrauch des "Schnabelgiere" sowie die "Gesellschaft der Hundertein Bürger" (Gedenkstein an der Ostseite der Stadtkirche).

Die Burg Meersburg war bis zur Fertigstellung des Neuen Schlosses 1750 ständiger Wohnsitz des Konstanzer Bischofs. Vor allem das 18. Jahrhundert prägte mit dem Bau aus Neuem Schloss (ab 1710–1712), Priesterseminar (1725/29–34) und Reit- oder Stallhof (um 1760) das barocke Panorama Meersburgs am Steilufer zum Bodensee ("Seefassade auf dem Meersburger Höhenrücken").

Kardinal Franz Konrad von Rodt und sein Nachfolger (und Bruder) Maximilian Christoph von Rodt residierten bereits im Neuen Schloss. Meersburg blieb Residenz des Bischofs bis zur Aufhebung des Bistums 1803.

Nach Auflösung des Hochstiftes Konstanz und dem Übergang an Baden im Reichsdeputationshauptschluss 1803 war Meersburg bis 1807 Hauptstadt des Oberen Fürstentums am See, 1803 bis 1857 Hauptort des Amtsbezirks Meersburg und 1814 bis 1836 Sitz des Hofgerichts des badischen Seekreises (in der Burg).

Das Alte Schloss wurde 1838 durch den Freiherr Joseph von Laßberg erworben und so vor dem Abriss bewahrt. Er bewahrte dort seine berühmte Bibliothek auf und beherbergte dort mit seiner Frau Jenny, geb. Freiin Droste zu Hülshoff, viele namhafte Gäste, darunter vor allem seine Schwägerin, die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die dort 1848 nach längerem Aufenthalt starb, Ludwig Uhland, Gustav Schwab und Justinus Kerner.

Die Burg Meersburg beherbergt heute ein Museum mit spätgotischen und barock stuckierten Innenräumen und einer im 20. Jahrhundert zusammengetragenen Einrichtung und gilt als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands".




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