Sønderborg

dies ist das Wappen der Sønderborg KommuneGemeinsam mit der nördlichen Burg ist die Süderburg auf der Insel Als der Dorothea von Brandenburg, Königin von Dänemarkälteste landesherrliche Stützpunkt. Die Anfänge der Stadt liegen jedoch im Dunklen, da Urkunden aus der Frühzeit nicht erhalten geblieben sind. Wann Stadt und Schloss erbaut wurden, ist nicht gesichert. Sicher ist, dass nach 1169 zum Schutz gegen die wendischen Seeräuber eine Burg errichtet wurde, die bei dem niedergelegten Stavensbüll, in der Nähe von Augustenborg lag. Die Ortschaft wird das erste Mal erwähnt, als sie 1253 von König Christoph I. von Dänemark erobert wurde. 1353 wurde Sønderborg die Residenz von Herzog Waldemar V., der von 1326 bis 1330 als Waldemar III. König von Dänemark war. 1358 wurde Sønderborg in die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen König/Herzog Waldemar und den holsteinischen Herzögen miteinbezogen. Wann genau Sønderborg Stadtrechte erhielt, ist unbekannt, im 15. Jahrhundert war Sønderborg jedoch eine vollwertige Stadt, deren Vertreter an den Landtagen teilnahmen. 1410, zur Zeit Königs Erich von Pommerns, wurde das Schloss von Sønderborg Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Das Schloss wurde 1470 an Königin Dorothea von Brandenburg, Ehefrau des dänischen Königs Christian I. verpfändet. Von 1490-1497 war es ihr Witwensitz. Ab 1531 wurde der abgesetzte König Christian II. längere Zeit dort gefangen gehalten.

Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich einige Industriebetriebe in der Stadt an. Zu einem großen Problem wurde in dieser Zeit der aufkommende Nationalismus, der Dänen und Deutsche in Schleswig zusehends voneinander trennte. Als und damit Sønderborg wurde im Schleswig-Holsteinischen Krieg 1848-1850 von dänischen Truppen gehalten und kam daher glimpflicher durch die Wirren der Zeit als der Rest des Herzogtums. Der nächste Deutsch-Dänische Krieg 1864 führte jedoch durch ein preußisches Dauerbombardement zu einer erheblichen Zerstörung der Stadt, bei der unter anderem auch das Stadtpalais des Herzogs Ernst Günther vernichtet wurde.

Nachdem sie am 29. Juni 1864 von den Preußen erobert wurde, kam die Stadt Sonderburg zu Preußen bzw. ab 1871 zum Deutschen Reich. Administrativ gehörte sie in dieser Zeit zur Provinz Schleswig-Holstein und war Kreisstadt des Kreises Sonderburg, dem das alte Amt einschließlich aller Güter sowie Nordalsen angehörte. 1890 hatte Sonderburg 5.120 Einwohner, davon 145 Katholiken und 7 Juden. Mit der Errichtung der kaiserlichen Marinestation ab 1907 wuchs die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt erheblich. Zahlreiche Repräsentativbauten der Zeit prägen bis heute das Stadtbild. Sonderburg gilt heute als die bedeutendste Jugendstil-Stadt in Dänemark. Eisenbahnanschluss erhielt die Stadt 1901 mit der Staatsbahn nach Flensburg und Tingleff sowie Kreisbahnverbindungen nach Norburg, Lysabild und Mommark.

Obwohl bei der Volksabstimmung 1920 56 % der Stimmberechtigten für den Verbleib beim Deutschen Reich stimmten, gehört Sønderborg seit 1920 wieder zu Dänemark, weil die Abstimmungsgebiete geschlossen behandelt wurden und die deutsche Mehrheit, die sich nur in einigen Städten fand, in den ländlichen Bereichen überstimmt wurde. Noch heute besitzt die Stadt einen beträchtlichen Anteil deutschsprachiger Bewohner, die mit anderen deutschen Bewohnern der Region Südjütland im Bund deutscher Nordschleswiger organisiert sind.

Heute hat sich Sønderborg in Süddänemark zu einer gemütlichen Hafenstadt gemausert. Auch Studenten aus dem deutschen und dänischen Umland werden wieder vermehrt von der schönen Stadt sowie der neuen Universität (SDU Syddansk Universitet Sønderborg) angezogen. 1999 wurde die frühere Handelshochschule der Syddansk Universitet mit Zentrale in Odense angegliedert und seither durch verschiedene neue Institute sowie grenzüberschreitende Studiengänge mit der Universität Flensburg deutlich aufgewertet. 2007 zogen die Institute in den gewaltigen Neubau des Alsion, das direkt am Alsensund liegt, allerdings im Widerspruch zum Namen auf der Sundewitter Seite desselben.



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